Das dritte Moor

Ein Universitätsprofessor wird nach den Tod seiner Mutter und dem Antritt seines »Erbes« mit der dunklen Vergangenheit seiner Familie konfrontiert und gerät in einen Strudel von Verbrechen und Gewalt.

Ein wildes, böses und zugleich klagendes Geschrei presst das gehörnte Tier aus seiner Kehle, während der feine Sand mit stiller Gelassenheit Besitz von ihm ergreift. Ganz langsam wird es von unten her aufgesaugt, sosehr es auch die Beine gegen die nachgebende Masse stemmt. Das zottige Fell wirft es wild hin und her, und seinen Kopf streckt es dem Himmel entgegen, als könne es von dort oben doch noch Hilfe erwarten. Der Sand rieselt in sich zusammen, mächtig in seiner Nachgiebigkeit, die keinen Halt mehr duldet.
Das Tier ist Foka bereits vertraut, auch der Schrei, der ihn regelmäßig aus dem Schlaf hochpeitscht.
Aber damals wusste er noch nicht, dass es dieses Tier war, noch konnte er ahnen, dass er und das Tier eins waren.
Wie auch?
Und warum?

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